Frage von __speziiaL: Wenn Mozart zb. die Zauberflöte geschrieben hat, hat er die für alle Instrumente extra Noten geschrieben?
Wenn Mozart zb. die Zauberflöte geschrieben hat, hat er die für alle Instrumente extra Noten geschrieben? zb. für den Klavier spieler das gleiche blatt was er geschrieben hat oder nur wo SEIN EINSATZ ist?
und das gleiche mit trompeten spieler und den anderen hatte jeder spieler das gleiche notenblatt oder jeder nur das wo er und was er spielen musste und hat mozart ihnenein eigenes geschrieben?
Beste Antwort:
Antwort von Silver
ja natürlich hat er für jedes instrument noten geschrieben. mozart hatte ein melodie geschrieben und hat die aufs blatt geschrieben. wenn komponisten ein lied schreiben, dann fangen die schreiben die zB erst die noten für den gesang. die anderen stimmen sind dann ja nicht ganz andere noten sondern aufeinander abgestimmt. manche instrumente spielen genau die gleichen noten, nur ein paar töne tiefer. mozart hat alle stimmen geschrieben, manchmal hat er ja auch stücke für andere geschrieben, also er selbst hatte nicht unbedingt einen einsatz darin.
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Ein Komponist muss die Noten für alle Instrumente eines Orchesters schreiben. Wer sonst sollte das denn für ihn machen?
Worauf du hinauswillst, nennt man die Orchestrierung.
Im klassischen Sinne wird die Komposition zuerst am Klavier komponiert und entsprechend aufgeschrieben. Anschliessend, bei der Orchestrierung, werden die Noten fuer jedes Instrument (1. Violine, 2. Violine usw.) aufgeschrieben. Da nicht jedes Instrument die gleiche Stimmlage hat, muss auch noch transponiert werden. So ist z.B. ein C auf der B-Klarinette eigentlich ein B. Die Orchesterfassung ist dann in der Partitur aufgeschrieben. Da sind alle Noten fuer alle Instrumente drin. Fuer ein Orchester werden dann aber die Noten fuer die einzelnen Instrumente getrennt aufgeschrieben. Es waere ja dumm, wenn jeder Musiker eine ganze dicke Partitur so dick wie ein Telefonbuch vor sich hat und alle 10 Sekunden umblaettern muesste. Man kann aber getrost davon ausgehen, dass spezielle Schreibsekretaere oder andere Assistenten der Verlegers diese Arbeit uebernommen haben.
In der Regel orchestrierten die Komponisten ihre Stuecke selber. Schostakovitsch war darin ziemlich gut. Legendaer war seine gewonnene Wette, das Stueck “Tea For Two” in weniger als einer Stunde zu orchestrieren. Er schaffte es in 45 Minuten. Es gibt aber auch einige Werke, die nicht vom Komponisten selbt orchestriert wurden. Die beruehmten “Bilder einer Ausstellung” wurden von Mussorgski komponiert, aber die heute ueberall gespielte Orchesterfassung ist von Maurice Ravel.
Ja. Es spielen nämlich nicht alle genau das Gleiche. Es gibt aber Instrumente, die “chorisch”, d.h. in einer Gruppe eingesetzt werden. Dann spielen zB alle Geigen das Gleiche und man schreibt für alle die gleichen Noten auf.
Um den Überblick zu behalten, schreibt der Musiker alle Instrumente in eine große Zeile untereinander. Man nennt das Partitur.
Es ist wie in einer Rockband: Wenn Bass und zwei Gitarren genau das Gleiche spielen würden, käme man ja auch mit weniger Musikern aus.
Was die Zeiten Mozarts besonders ausmachte war das große Verständnis für Musiktheorie. Mozart benötigte noch nicht einmal ein Klavier, um zu komponieren… vieles passierte in seinem Kopf.
So hat er die Grundgerüste vieler seiner Opern allein im Kopf verfasst.
Aus einigen Biografien ist aber zu entnehmen, das er dann bei der Orchestrierung zusätzliche Unterstützung hatte und nicht die gesamte Orchestrierung übersetzte, da viele Orchesterinstrumente auch transponiert werden müssen und aufgrund eines beschränkten Tonumfangs, die Notationen oftmals auch unter den Sektionen aufgeteilt werden müssen.
Eine Trompete im Bb ist nunmal was anderes als eine in C und eine Viola hat einen anderen Tonumfang als eine Violine.
Sicherlich kann es sein, das Mozart dies auch durchaus berücksichtigte- und Wunderkind hin oder her, ich glaube aber auch, das er da diesbezüglich der Übersetzung durhaus nicht alles alleine gemacht hat.
Oftmals soll es laut Biografie so gewesen sein, das er für Sektionen lediglich die Harmonien festgelegt haben soll und dann Bemerkungen machte, wie “Glissandis von C zum F” etc.