Mozartkugeln

Bild von Clemens PFEIFFER, A-1190 Wien, AUSTRIADie Mozart Kugeln sind ganz eindeutig nach dem legendären Wolgang Amadeus Mozart benannt. Allerdings kam der Meister selbst nicht mehr in den Genuss der Köstlichkeit, die in Salzburg das Licht der Welt erblickte. Doch Mozart hätte die Mozartkugeln garantiert geliebt, so sehr wie er das süße Leben liebte.

Die Mozartkugeln begann ihren kulinarischen Siegeszug – zunächst als “Mozart-Bonbon” – gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Zunächst handelte es sich um eine runde Praline, die sogar einen Konditorpreis einheimste. Das besondere an der Mozartkugel war und ist ihre komplett runde Form, die letztendlich auch für die Namensänderung von “Mozart-Bonbon” zu “Mozartkugel” verantwortlich ist.

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Pralinen ist die Mozartkugel an keiner Stelle flach. Abgesehen davon bringt sie allerdings wirklich alle Eigenschaften einer wahrhaftigen Praline mit: Viele fein aufeinander abgestimmte Aromen, erlesene Zutaten und jede Menge Kalorien. Köstlich!

Die Original Mozartkugeln werden bis heute ausschließlich in Salzburg in der Konditorei Fürst hergestellt. Die Rezeptur hat sich seit über 100 Jahren bewährt und wurde nicht geändert: Feinstes grünes Pistazien-Marzipan ummantelt von Nougat und umschlossen von dunkler Kuvertüre.

Die Originale werden in aufweniger Handarbeit hergestellt und das sieht und schmeckt man.

Es gibt viele Nachahmer, die die gleiche Rezeptur anwenden, und einige industriell gefertigte Mozartkugeln schmecken beachtlich gut.

Doch jeder Fan von Mozartkugeln sollte das Original zumindest einmal gekostet haben. Wer Mozartkugeln verschenken möchte, sollte in jedem Fall das Original via Internet bestellen und somit die Anhängerschaft der köstlichen kugelrunden Praline aus Salzburg vergrößern.

Bild von Clemens PFEIFFER, A-1190 Wien, AUSTRIA

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