Mozart Lebenslauf, Biographie, Steckbrief

Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart wurde in einem Haus an der Getreidegasse in Salzburg, Österreich, am 27. Januar 1756 geboren, das Fest des heiligen Johannes Chryostom. Seine Eltern waren Leopold Mozart und Anna Maria Pertl. Er war der letzte von sieben Kindern, nur er selbst und seine ältere Schwester Nannerl, überlebten bis ins Erwachsenenalter.

Später im Leben entschied sich Mozart zur Annahme des lateinischen Namens „Amadeus“ an Stelle des griechischen „Theophilus“.

Wolfgangs ältere Schwester (deren Name war Maria Anna, wurde aber oft auch “Nannerl” genannt) zeigte ihr musikalisches Talent schon früh und begann im Jahre 1758 im Alter von sieben Jahren das Lernen von Cembalo. Wolfgang interessierte sich stark für ihren Unterricht und begann bereits im Alter von vier Jahren das Instrument zu lernen und ihre Stücke zu spielen. Bereits im Alter von fünf Jahren konnte er mit Hilfe seines Vaters eigene Stücke komponieren.

Leopold Mozart war damals Hofkomponist des Erzbischofs von Salzburg und ein versierter Komponist sowie angesehener Lehrer. Allerdings erkannte er, dass Wolfgang außergewöhnliche Talente besaß und beschloss sich auf die musikalische Entwicklung seiner beiden Kinder zu konzentrieren. Er sorgte dafür, Wolfgang öffentlich an der Universität in Salzburg im Jahr 1761 auftreten zu lassen und unternahm  in den nächsten Jahren eine Reihe von längeren Touren durch europäische Städte, in denen der junge Wolfgang und Nannerl für die Unterhaltung der Königshäuser sorgte. Die Touren hatten ihre Gefahren, konnten aber auch höchst lukrativ sein. Sowohl Wolfgang als auch Nannerl erkrankten mehrmals schwer an  Typhus und Pocken.

Mozarts erste Oper La Finta Semplice, wurde 1769 aufgeführt. Er war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 13 Jahre alt.

Zurück in Salzburg verbrachte Wolfgang seine Zeit mit Komponieren und war auch auf den Posten des Konzertmeisters der Salzburger Hofkapelle ernannt.

Mozart begab sich wieder auf Tour, dieses Mal jedoch mit seiner Mutter. Es erwies sich als katastrophal. Ohne die strenge Disziplin seines Vaters, war er (jetzt 21 Jahre alt) mehr daran interessiert sich zu amüsieren, als zu arbeiten. Es dauerte nicht lange und sie waren fast mittellos, mussten sogar einige Habseligkeiten verkaufen, um ihre Reise fortzusetzen. Im Juli wurde Frau Mozart krank und starb. Mozart kehrte zurück nach Salzburg und kehrte in seine frühere Stellung zurück – Jedoch nicht lange – Der Erzbischof wies Wolfgang während einer Reise nach Wien, um dort die Feierlichkeiten des Beitritts des neuen Kaisers Joseph II zu feiern ab. Leopold war entsetzt, doch Wolfgang betrachtete es als eine einmalige Gelegenheit um in Wien zu bleiben. Dort fing er an zu lehren und komponieren – Und hatte Erfolg darin. Etwas später schockte er seinen Vater wieder, in dem er verlautete zu heiraten. Leopold protestierte, hatte aber gegen den Willen seines Sohnes keine Chance. Die Hochzeit zwischen Wolfgang und Constanze Weber fand am 4. August im Stephansdom statt.

Das Paar war für ein paar Jahre mit Mozarts Musik relative Erfolgreich und populär und es gab keinen Mangel an Schülern. Allerdings pflegten sie einen teuren Lebensstil und andere Komponisten wurden eifersüchtig. Mozart traf ein riesiger Schiksalsschla, als am 28. Mai 1787, sein Vater starb.

Mozarts finanzielle Situation wurde schlimmer und 1789 ersuchte er regelmäßig Darlehen von Freunden. Er tourte wieder hatte aber wenig Erfolg. Mozart arbeitet hart um Geld zu verdienen, die Ausgaben waren jedoch immer höher, sodass er ständig finanzielle Sorgen hatte.

Emanuel Schikaneder war ein Schauspieler, Sänger, Schriftsteller und ein alter Freund von Mozart’s. Er war Direktor des Theater auf den Weiden in der Wiener Vorstadt, und er schlug Mozart eine Pantomime-Typ Oper in deutscher Sprache zu. Diese sollte die Masse ansprechen und, besonders wichtig, profitabel sein. Mozart stimmte zu, wahrscheinlich aufgrund seiner Geldsorgen und arbeitete an der Oper (Die Zauberflöte) durch den Sommer 1791. Es war ein großer Erfolg und brachte etwas Ruhe in seine finanzielle Situation.

Während dieser Zeit erhielt Mozart einen anonymen Brief, in dem er darum geboten wurde, ein Requiem zu komponieren. Obwohl es eine seltsame Anfrage war, entschied er sich dieser Anfrage gegen eine Gebühr anzunehmen. Doch Mozart überarbeite sich bald und seine Gesundheit begann sich zu verschlechtern. Er war verzweifelt und wollte die Komposition zu ende bringen, aber war zu erschöpft. Am 20. November verschlechterte sich sein Zustand so sehr dass er sich nur noch ins Bett legen konnte. Mit Hilfe seines Schülers Süßmayr versuchte er vergeblich das Requiem zu beenden.

Mozart’s Zustand verschlechterte sich weiter, er litt an Fieber, Erbrechen und Schwellungen. Am 4. Dezember Mozart lag er im Koma. In den frühen Morgenstunden des 5. Dezember 1791, verstarb der größte Komponist den die Welt je gekannt hat. In einer abschließenden Ironie der Geschichte, bestätigte der Kaiser Mozarts Ernennung auf den Posten des Kapellmeisters am St. Stephens, eine Position, die schließlich Mozart dauerhafte finanzielle Sicherheit gegeben hätte.

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Wolfgang Amadeus Mozart: Eine Biographie

Die ersten Kapitel sind ganz dem gefallsüchtigen und geldgierigen Vater Leopold Mozart gewidmet. Im wahren Schweinsgalopp hetzt dieser Prototyp eines „Tennisvaters“ Wolfgang und Nannerl, seine beiden „Naturwunder“ (Leopolds Werbetext), quer durch Europas Fürstenhäuser. Das gerade 9-jährige Tastengenie und seine ältere Schwester erweisen sich als wahre Goldesel. Doch bald schon sollte der „kleine Mann in seiner Frisur und Degen“, wie ihn ein 14-jähriger Goethe 1763 beschreibt, a

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